„Dorf im Sonnenschein“ -
so wird das Dorf „Sillenstede“ oft beschrieben.
Die Einwohnerinnen und Einwohner des Dorfes Sillenstede, das erstmals zu Beginn des 12. Jahrhunderts als „Celensteda“ in einer Urkunde erwähnt wird, hatten es in der Vergangenheit oft nicht leicht. Kriege, Epidemien, Sturmfluten und wirtschaftlich schwierige Zeiten galt es zu überstehen. Aufgrund ihres guten Miteinanders und des starken Zusammenhalts haben die Sillensteder diese Zeiten stets gut gemeistert und ihr Dorf stetig weiterentwickelt. Dieser nach wie vor bestehende Zusammenhalt wird durch das Gemeinschaftsleben im Ort gefördert. Insbesondere von den Vereinen, Verbänden und Organisationen, von denen es bereits nach dem ersten Weltkrieg insgesamt 22 gegeben haben soll.
Seit 1797 wird im Ort ein Schützenfest oder ein Jugendschützenfest mit wechselndem Programm gefeiert, beide Feste gibt es seit vielen Jahren parallel. Den ersten „Rosenmontag“, wenn auch unter anderem Namen, feierte man in Sillenstede schon im Jahre 1836. Der Turnverein gründete sich im Jahr 1865. Rege ist das von mehren Gruppen getragene kulturelle Leben im Ort. Von etlichen Chören gibt es noch den Männergesangsverein von 1849 und den Frauenchor von 1949.
Seit 1864 war im Ort fast immer ein Theaterverein aktiv. Diese Tradition wird seit einigen Jahren von der Theatergruppe „Die Friesenspieler“ fortgesetzt. Seit 1972 ist Sillenstede ein Ortsteil der damaligen Gemeinde und heutigen Stadt Schortens. Auch seither hat die Dorfgemeinschaft in guter Zusam-menarbeit mit Rat und Verwaltung ihr Dorf weiterentwickelt. Die Schule und der Kindergarten wurden erweitert und neue Baugebiete ausgewiesen. Im Rahmen der Dorferneuerung wurden viele Bereiche ansprechend umgestaltet. Sillenstede ist ein moderner, idyllischer und mit Traditionen verbundener Ort, der sich besonders durch den guten Zusammenhalt seiner Einwohnerinnen und Einwohner auszeichnet - das „Dorf im Sonnenschein“ innerhalb der Stadt Schortens.
Schortens, im Juni 2011 STADT SCHORTENS
Gerhard Böhling
Bürgermeister