Der Name Sillenstede taucht zu Beginn des 12. Jahrhundert als Celensteda auf.
Erstmalig wurde dieser Name in einer Urkunde erwähnt

Im oberen Feld des dreiteiligen Wappens sieht man drei gesprenkelte Kiebitzeier,
die darauf hindeuten sollen, dass Sillenstede überwiegend in der Marsch liegt.
Darunter zeigt das Wappen im Mittelfeld zwei Putaale (Schlammpeizger).
In Strackerjans ,,Aberglauben und Sagen aus dem Herzogtum Oldenburg'
wird darauf hingewiesen, dass die Sillensteder einst beim Aalpricken
nur Putaale (Schlammpeizger) fingen, die sie arglos verspeisten.
Seither werden sie von ihren Nachbarn Putenfanger genannt.
Den unteren Teil des Wappens füllt ein Grütztopf (Görtpott) aus.
Sillensteder Grütze soll früher in Jever gehandelt worden sein.
Ein altes Sprichwort sagt:
"Dat geiht een Kroos um´t anner, as de Sillensteder Gört!"

(Quelle : Chronikkreis Sillenstede)